ESWT

Indikationen



Chronische Sehnenansatz- und Bindegewebserkrankungen und werden rein unter dem Aspekt der Schmerztherapie mit extrakorporalen Stoßwellen behandelt; Dabei geht es nicht um "Zertrümmerungen" wie bei Nierensteinen, sondern um stoffwechselaktivierende Tiefenwirkungen bei
  • Fasciitis plantaris (mit oder ohne Fersensporn),
  • Achillodynie (schmerzende Achillessehnenentzündungen),
  • Tennisellbogen (Epicondylitis),
  • Patellaspitzensyndrom (jumper's knee) und
  • Dupuytrenscher Kontraktur (eine Handflächensehnenverhärtung).

Bei schmerzenden Sehnenverkalkungen verfolgt die ESWT das Ziel der Pulverisierung von Verkalkungszonen mit Schmerzfreiheit und Funktionsverbesserung bei
  • Tendinosis calcarea (Kalkschulter) oder
  • Bursitis trochanterica (Hüftschleimbeutelverkalkung).

  • Knochenheilungsstörungen, vor allem
    • verzögerte Knochenbruchheilungen und
    • knöcherne Fehlheilungen (Pseudarthrosen)

    profitieren hingegen eher von regenerativen Stoffwechselaktivierungen als von rein mechanischen Einwirkungen der Stoßwellen im Gewebe.
Und Folgendes ist wichtig zu wissen!
  • Stoßwellentherapie ist kein Ultraschall,
  • Stoßwellentherapie tut nicht zwangsläufig höllisch weh,
  • Stoßwellentherapie ist unblutig und
  • jeder Therapieerfolg hängt ab von richtiger Indikationsstellung, der Wahl des geeigneten Stoßwellentherapiegerätes und der Erfahrung des Therapeuten!